Italia 2010
Ferrari, Fußball und Familie - Toscana 2010
GepäckAufbau
Drei Begriffe mit denen man Italien schon ganz gut beschreiben kann. Viel haben wir erlebt in diesen 12 Tagen vor Ort und an den zwei Tagen auf der Straße.
Der rote Ferrari aus Wolfsburg und der Ferrari-Anhänger der am Mercedes hing, sind extra ein paar Tage vor der Hauptgruppe los gefahren und haben alles aufgebaut und den Platz für uns vorbereitet- Danke dafür. Die 24 Stunden Fahrt schlauchte uns doch alle sehr und wir freuten uns alle riesig über das Essen, das schon von der Vorrausgruppe zubereitet worden war. Am Abend dieses Tages dann schon ein Highlight der Fahrt: Deutschland - Uruguay. Und gefeiert haben wir danach auch noch, umringt von depressiven Italienern. Der Tagesausklang verschob sich weit in den Abend hinein.

PinienSonnenblumen
Am nächsten Tag hieß es dann schon früh aufstehen. "Och nööööö, nich so früh aufstehen, lass ma chillen" hörte man aus vielen Mündern, doch als dann die Teamer am nächsten Morgen zum Wecken um die Zelte schlichen, war die Hälfte schon wach und lärmte auf der Piazza (So hieß der Essens- und Chillbereich mit Biertischen und ordentlich viel Schatten). Der zweite Tag im Camp ging dann auch schnell zu ende, nachdem die Zeltplatzordnung durchgekaut wurde und die nähere Umgebung des Camps erkundet war und auch ordentlich gebadet wurde.
StrandSand
In den nächsten Tagen aklimatisierten wir uns so langsam und die Hitze war nur noch Nebensache.
Das Meer war aber trotzdem zu jeder Zeit eine wilkommene Abkühlung. Als der Busfahrer nach einigen Tagen wieder zu uns stieß, ging es gleich mit dem Bus in den Aquapark nach Cecina. Ein weiteres Highlight der Fahrt! Was könnte das noch toppen?
Immer zur Mitte der Freizeit haben wir die Tradion ein sogenanntes Bergfest zu feiern. Aus rund 49 Teilnehmern war schon zum Bergfest eine eingeschworene Truppe geworden. Wie soll das nur weiter gehen? Bis zum Ende der Fahrt machten wir noch zwei Touren quer durch die Toskana. Die eine führte uns in die italienische Stadt Lucca und zum immer noch nicht ganz geraden Turm aus Pisa, die andere in die Vampir Stadt Volterra und zum shoppen nach Sienna. Auch gab es mal wieder eine unserer berühmten Mountainbikeausflüge auf unbekannten Wegen, gesäumt von Privatgeländen, Tollwutwahrnungen und erbarmungsloser Natur (Wie auch in den letzten Jahren haben wir uns dank guten Kartenmaterials nicht, ich wiederhole nicht, verfahren).
Acqua 1Acqua 2
Dann war das Ende auch schon gekommen und am letzten Abend versammelten sich alle noch mal und das Geheimnis der weißen T-Shirts wurde gelöst! Eine kreative Erinnerung für Zuhause entstand; in 49 facher Ausführung und man fühlte sich wie Michael Schumacher und Bastian Schweinsteiger zusammen, so viele Unteschriften musste man auf die T-Shirts schreiben.
Am nächsten Tag stand noch das obligatorische Gruppenfoto an bevor sich die Vorrausgruppe und der Buss auf den Weg nach Hause machte.
GruppeSonne
Am Ende kann man sagen, dass aus den Freundschaften beim Bergfest am Ende noch viel mehr wurde, nähmlich eine Familie: Jeder kannte jeden, man teilte Klo und Tisch, Insider wurden geboren!
Auf das wir uns nächstes Jahr alle wieder sehen oder ihr bis dahin ja sogar schon auf der anderen Seite des Hebels sitzt. Uns würde es auf jedenfall freuen. Bis dahin: Arrivederci, goodbye und auf Wiedersehen