Toskana 2009

Italien_Deckblatt_3


Wie heißen nochmal diese weißen wollartigen Fetzen am Himmel?

Was meint ihr eigentlich, wenn ihr daheim Gebliebenen von "kaltem Wetter" sprecht?

Und wie nennt man diese nassen Tropfen die von oben runter fallen?




Um ehrlich zu sein: Wir wissen die Antworten nicht und die Toskana gab uns darauf auch erstaunlich wenig Antworten. Zwei Wochen Sommercamp der Evangelischen Jugend Ahrensburg in der Toskana und schon hat man die elementarsten Deutschen Begriffe verlernt. So weit ist es mit uns gekommen... .

Um nicht ewig weit aus zu schwenken fangen wir mal direkt an. (Ich will ja nicht bei Adam und Eva anfangen!^^)
Nach ca. 24 Stunden Fahrt in einem der gemütlichsten Busse der letzen Jahre waren wir endlich in Italien. Um genau zu sein, in der Toskana, im schönen Städtchen "Marina di Castagneto Carducci Donoratico"!
Das beschauliche Touristendorf, mit seinen wenigen Einwohnern, doppelt so vielen Wohnwagen und vier mal so vielen Touristen, haben alle sofort in ihr Herz geschlossen.
Unser Campingplatz, mit dem Namen Etruria (man beachte das erste "R"!), lag im Norden von Marina und war in sich schon fast eine kleine Stadt. Es gab Supermärkte, eine Metzgerei, einen Arzt und täglich, wenn die Sonne unterging, eine ordentliche Portion "Animatione" auf einer Bühne im Zentrum des riesigen Campingplatzes- Dieses Jahr leider ohne Panna (Ein Animateur aus vergangenen Tagen).
Das Motto des ersten Tages in der Toscana (Achtung wir sind in Italien: Toscana mit "C"!!!) war Kennenlernen und Erkunden. Darauf folgte sofort der Chilltag und am nächsten Tag dann der Strand- und Relax Tag. Einen Ausschlaftag hatten wir dann auch noch... Nein, ganz so schlimm war es dann auch nicht, denn selbst bei zwingendem Strandwetter hatten die Teamer immer Ideen für irgend eine Aktion, eine Tour oder ein Spiel, die dann auch dankend angenommen wurden.

Kleine GruppeSonnenuntergang plus MenschSitzkreis

Wärend unserer Zeit in der Toscana erlebten wir viel: wir machten einen Ausflug nach Florenz, wir feierten das Bergfest mit Gottesdienst und Zeit für ausgedehnte Radtouren haben wir zwischendurch auch noch gefunden. Die Zeit verging wie im Fluge, obwohl wir immer am Boden blieben, denn oberhalb der schatten spendenden Bäume is es tierisch Heiß! Die Sonne brannte zwei Wochen kontinuierlich vom Firmament und machte uns ganz bräsig, was dann zum Verlust der muttersprachlichen Ausdrücke führte, die ich oben bereits aufgeführt hatte bzw. eben nicht.
12 Tage waren um und auf einmal saßen wir im Bus und fuhren nach Hause. Und wärend einige schliefen, andere Musik hörten oder einem Film lauschten, resümierten andere ausgelassen über Gott, die Fahrt und die vielen neuen Freunde. Viele kleine Dinge machten die Fahrt so unvergesslich. Wir haben unter den Sternen am Strand geschlafen, haben in Castagneto die Aussicht über die Toscanische Landschaft genossen und haben mit verbundenen Augen so manches tierische Problem gelöst.
Mit diesen Gedanken im Hinterkopf passierten wir nach ca. 12 Stunden die Deutsche Grenze und da fiel es uns wie Schuppen von den Augen: Wolken, Regen,  minus 10 Grad
-zumindest diese bohrenden Fragen des Lebens hatten nun endlich wieder ein paar Antworten.

Gruppenbild


Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, sagen Tschüss und bis bald... (P.S.: Klick mal auf die Bilder!)



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db